Rückblick auf die Jahrestagung 2012

Programm


Zwang ist mehr als Zwang

Überschneidungen mit anderen Krankheitsbildern: Gemeinsamkeiten verstehen, von Unterschieden lernen.
Rückblick auf die Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Zwangsstörungen SGZ am 1. und 2. Dezember 2012.

Unter dem Motto „Zwang ist mehr als Zwang“ bot die Jahrestagung der SGZ am 1. und 2. Dezember 2012 den über 450 Teilnehmenden im UniversitätsSpital Zürich vielfältige fachliche Inputs, lebhafte Diskussionen, spannende Gedankenanstösse sowie Gelegenheit für einen persönlichen Austausch untereinander. Kooperationspartner waren die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsspitals Zürich und der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst des Kantons Zürich, Universitätsklinik.

Das grosse Interesse an dieser Veranstaltung war beeindruckend. Beide Tage waren sehr gut besucht, am Samstag (Fachtagung) nahmen über 350 Fachpersonen teil und am Sonntag (Informationstag) gut 150 Betroffene und Angehörige.

Thematisch standen die Verbindungen der Zwangserkrankung zu anderen psychischen Störungen im Zentrum, wie beispielsweise Autismus, Depressionen, Traumatisierungen und Persönlichkeitsstörungen. Die Referierenden erläuterten diese Zusammenhänge unter wissenschaftlicher und praxisbezogener Perspektive und zeigten Möglichkeiten auf, wie sie in der Behandlung und im Alltag der Betroffenen berücksichtigt werden können. Vormittags wurden fünf Vorträge präsentiert und nachmittags fanden acht parallele Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten statt. Eine ausführliche Podiumsdiskussion ergänzte diese Angebote.

Kurz gesagt: Es war eine erneut sehr gelungene Tagung mit hervorragenden Referierenden, interessierten und aktiven Teilnehmenden, einer ausgezeichneten Organisation und sehr angenehmen Atmosphäre.

Die nächste SGZ-Tagung findet am 7. und 8. Dezember 2013 statt, wiederum im UniversitätsSpital Zürich.