Wer wir sind und was wir tun

Die Schweizerische Gesellschaft für Zwangsstörungen (SGZ) wurde am 18. August 1994 als eingetragener Verein gegründet und versteht sich als eine kompetente Anlaufstelle für Fachleute, von einer Zwangsstörung Betroffene, deren Angehörige und Interessierte in der Schweiz.

Wissen und Kompetenzen vermitteln

Im Rahmen von regelmässig stattfindenden Vorträgen und Workshops sowie den Jahrestagungen informiert die SGZ Fachleute, Betroffene und Angehörige über die neuesten Entwicklungen und Forschungsergebnisse zu Zwangsstörungen und assoziierten Störungsbildern wie z. B.: der Trichotillomanie oder der Tic- und Tourettestörung. Dabei wird gleichzeitig der Austausch zwischen Fachleuten und Betroffenen angeregt. Zweimal jährlich erscheint ein Newsletter mit Fachbeiträgen und Betroffenenberichten.
Die wichtigste Botschaft dabei lautet: Zwangsstörungen sind gut behandelbar. Die gezielte Vermittlung von Wissen und Kompetenzen fördert die Prävention, frühzeitige Diagnostik, und kompetente Behandlung von Zwangsstörungen.

Betroffene und Angehörige stärken

Derzeit erhält nur ein kleiner Teil der Betroffenen eine geeignete spezifische Behandlung. Aus diesem Grund hat es sich die SGZ zur Aufgabe gemacht, die Situation von Betroffenen und deren Angehörigen durch den Aufbau von regionalen Therapie- und Hilfsangeboten sowie deren Vernetzung gezielt zu verbessern.
Zu diesem Zweck wurde eine Liste mit Psychiatern, Psychologen, Therapeuten und Institutionen angelegt, die in der Behandlung von Zwangsstörungen erfahren und kompetent sind. Die Liste wird ständig aktualisiert und weiter ausgebaut.
Des Weiteren unterstützt die SGZ den regionalen Aufbau von Selbsthilfe- und Angehörigengruppen und begleitet diese. Dies sowie die Vermittlung von Wissen und Bewältigungsstrategien im Rahmen von Veranstaltungen soll dazu beitragen, die Betroffenen zu Experten der eigenen Krankheit zu machen.

Öffentlichkeit schaffen

Ein weiteres wichtiges Anliegen sieht die SGZ darin, eine möglichst breite Öffentlichkeit über Zwangsstörungen aufzuklären. Zum einen durch eine enge Zusammenarbeit mit den Medien und eine entsprechende Einflussnahme auf die Berichterstattung. Zum anderen durch die gezielte Verbreitung von Informationsbroschüren und Literaturhinweisen. Dadurch soll die Bevölkerung für die Nöte und Ängste der Betroffenen und deren Angehörige sensibilisiert werden, um diesen den Weg aus ihrem Schattendasein zurück ins Leben zu erleichtern.