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Zwangsstörungen - Einsichten und Auswege
Rückblick auf die Jahrestagung 2008:
M. Rufer | 15.12.2008"Zwangsstörungen - Einsichten und Auswege" war das Motto der diesjährigen SGZ-Jahrestagung, die am 6. und 7. Dezember im UniversitätsSpital Zürich stattfand. Wie jedes Jahr richtete sich das Programm am ersten Tag an Fachleute und am zweiten Tag an Betroffene und Angehörige. Vormittags fanden jeweils mehrere Vorträge statt und nachmittags wurden einzelne Inhalte in unterschiedlichen Workshops im kleineren Rahmen vertieft. Darüber hinaus diskutierten die Teilnehmer mit den Referenten im Rahmen einer Podiumsdiskussion.
In den Vorträgen und Workshops berichteten renommierte Wissenschaftler, erfahrene Praktiker sowie engagierte Betroffene über vielfältige Themen aus dem Bereich der Zwangs- und Zwangsspektrumsstörungen. Dazu gehörten aktuelle Erkenntnisse aus den Gebieten der Psychotherapie, Neurowissenschaft, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Pharmakotherapie, Angehörigenberatung und Selbsthilfe. Auch der Kombination von Zwangsstörungen mit der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und Tic-Störungen sowie den Umgangsstrategien bei fehlenden Therapieerfolgen (Therapieresistenz) widmeten sich die Beiträge der Referenten.
Das Interesse war gross, es kamen insgesamt 337 Teilnehmer, ein Rekord in der Geschichte der SGZ-Tagungen! Am ersten Tag waren es 222 und am zweiten Tag 115 Besucher. Viele beteiligten sich aktiv an den Diskussionen, es wurden viele Fragen gestellt und die Tagung auch zum gegenseitigen Austausch genutzt. Auf diese Weise gelang es, sowohl die Fachleute als auch die Betroffenen und Angehörige umfassend zu informieren. Ein Bericht über die Tagung erschien auch bei Unipublic, der online Zeitung der Universität Zürich:
http://www.unipublic.uzh.ch/magazin/gesundheit/2008/3173.html
Infobroschüre und Programm der Jahrestagung 2008 zum Herunterladen
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