Studie zu Zwangsstörungen mit unangenehmen, aufdringlichen Gedanken

COBITH – Denkmuster bei unerwünschten Gedanken: Eine Studie der Universität Basel mit computergestütztem Denktraining

Die Universität Basel (Fakultät für Psychologie) führt aktuell eine spannende Studie durch, auf die wir gerne aufmerksam machen:

Aufdringliche, unerwünschte Gedanken kennen fast alle Menschen. Bei einer Zwangsstörung werden sie jedoch oft als besonders belastend, gefährlich oder als etwas erlebt, das man unbedingt kontrollieren muss. Das löst Anspannung und Angst aus – und den Drang, bestimmte Situationen zu meiden oder Gedanken innerlich zu «neutralisieren». Kurzfristig entlastet das, langfristig hält es den Kreislauf der Zwänge jedoch aufrecht und schränkt den Alltag ein.

Die Studie COBITH («Cognitive Obsessional Biases and Thinking») untersucht, welche typischen Denk-, Verhaltens. und Bewertungsmuster diesem Erleben zugrunde liegen – und ob sich diese durch ein gezieltes, computergestütztes Training beeinflussen lassen. Teilnehmen können volljährige Personen mit einer Zwangsstörung (ohne psychotische Störung). Die Studie gliedert sich in einer kürzere Vorstudie und eine Hauptstudie (inkl. des Trainings). Für den Zeitaufwand gibt es eine Aufwandsentschädigung von bis zu 30,- bzw. 150 CHF; alle Daten werden vertraulich behandelt und nach de aktuellen Standards gesichert und geschützt. 

Die Studie wird von PD Dr. Karina Wahl und Prof. Dr. Roselind Lieb geleitet und vom Schweizerischen Nationalfonds gefördert.

Interessiert, an der Studie mitzumachen?

Weitere Informationen finden Sie hier: Universität Basel – COBITH sowie im Flyer.

Kontakt: PD Dr. Karina Wahl / Dr. Daniel Tönsing  E-Mail: cobith-psychologie@unibas.ch  Tel. +41 61 207 05 66