Neue Patientenleitlinie zu Zwangsstörungen
Es ist uns eine grosse Freude, Ihnen mitzuteilen, dass die erste altersübergreifende Patientenleitlinie zu Zwangsstörungen offiziell veröffentlicht wurde. Hier finden Sie weitere Informationen,
Das Besondere an dieser Patientenleitlinie ist, dass sie auf Basis der S3 Leitlinien für Fachpersonen entwickelt wurde. Es handelt sich demnach nicht um einen «Ratgeber», sondern wie die S3 Leitlinien um Empfehlungen, welche die aktuelle Studienlage und Evidenz als Basis haben. Die Patientenleitlinie hat das Ziel nicht nur verständlich geschrieben zu sein, sondern auch Fragen aus Patientensicht in den Mittelpunkt stellt. Diese Leitlinien sind das Ergebnis einer intensiven, fachübergreifenden Zusammenarbeit. Entwickelt wurden sie von Fachpersonen der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (DGKJP), der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V. sowie Vertretern der Schweizerischen Gesellschaft für Zwangsstörungen (SGZ). Besonders wertvoll war dabei der direkte Einbezug der Perspektiven von Betroffenen und Angehörigen. Zwangsstörungen beginnen oft schon im Kindes- und Jugendalter. Es ist ein wichtiger Meilenstein, dass diese Patientenleitlinie gemeinsam von Experten aus dem Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich erarbeitet wurde und die beiden bestehenden Leitlinien zusammenfasst. Die Patientenleitlinie steht ab sofort als Orientierungshilfe für Betroffene, Patientinnen und Patienten mit einer Zwangserkrankung und Angehörige zur Verfügung. Auch für Fachpersonen ist die Patientenleitlinie ein wichtiges Werkzeug, um ihre Patienten zu unterstützen.
Sie finden die Patientenleitlinie hier